VOSTOK  

 

Die russischen Militärarmbanduhren mit der Bezeichnung VOSTOK (sie steht für „Osten") stammen aus der Uhrenfabrik in Tschistopol, einer Stadt, die ca. 800 Kilometer östlich von Moskau liegt. Dort werden neben wasserdichten Militäruhren auch Armbanduhren für zivile Zwecke hergestellt.

Die Handaufzugsuhren werden überwiegend mit den 17steinigen Kalibern 2409 und 2414 ff. ausgestattet. Alle Werke sind mit Ankerhemmung, 19600 Halbschwingungen pro Stunde, Datumanzeige, einer zentralen Sekunde und Stoßsicherung ausgerüstet. Die Gangreserve liegt bei ca. 38 Stunden. Neues kronengeschütztes verchromtes bis 20m wasserdichtes Messinggehäuse mit drehbarer Lunette und verschraubter Stellkrone, verschraubtem Edelstahlboden. Zeiger und Zifferblatt mit Leuchtmarkierungen.

Die Fachzeitschrift „Uhrenmagazin" hat in ihrer Ausgabe ½ 1993 ein Uhrwerk des Typs 2409 getestet. Dabei konnten lediglich befriedigende Gangwerte festgestellt werden. Allerdings reguliert ein erfahrener Uhrmacher Uhrwerke von Vostok relativ problemlos nach.

Bei Automatikuhrwerken erzeugt ein Rotor, die für den Aufzug der Feder notwendige Energie. Die Bewegungen des Handgelenkes führen demnach bei regelmäßigem Tragen zu einer Steigerung des Tragekomforts bei, da ein lästiges Aufziehen oder Neueinstellen entfällt. Dabei trägt der automatische Aufzug aufgrund der konstanteren Federspannung zu einer erhöhten Ganggenauigkeit bei.

Die Automatikuhrwerke werden sowohl in das flache Gehäuse mit Kronenschutz (bis zu 20m wasserdicht) als auch in das Amphibia-Gehäuse (bis zu 200m wasserdicht) eingebaut. Die Automatikuhren werden überwiegend mit den 31 steinigen Kaliber 2416B ausgestattet. Das Werk ist mit Ankerhemmung, 19600 Halbschwingungen pro Stunde, mit Datumanzeige, einer zentralen Sekunde, und Stoßsicherung versehen.

Kronengeschütztes, wasserdichtes, verchromtes Messinggehäuse mit drehbarer Lunette, verschraubter Stellkrone und verschraubtem Edelstahlboden. Zeiger und Zifferblatt mit Leuchtmarkierungen.

Bei den Militäruhren existieren verschiedene Serien, die anhand aufgedruckter Rangbezeichnungen unterschieden werden können und so gleichzeitig angeben, welchem begrenzten Trägerkreis die Uhren ehemals vorbehalten waren.

Es gibt die Serien „Komandirskie", „Generalskie", „Admiralskie". Innerhalb einer Serie werden die Zifferblätter mit den Abzeichen der Truppengattungen der Russischen Armee bedruckt.

 

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